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Big Brother is watching you

Elektronische DatenĂŒbertragung an das Finanzamt wird zur Pflicht

Big Brother is watching you

Die Jahre 2016 und 2017 sind fĂŒr die Point of Sale Branche durch neue Voraussetzungen und Verordnungen fĂŒr Kassen und Registrierkassen sowohl in Deutschland als auch in Österreich in jedem
Fall besonders interessant.
Was den deutschen Markt angeht endet zum Jahreswechsel 2016/2017 die Übergangsfrist der Umstellung von Kassensystemen auf neue Systeme mit einer Schnittstelle zur elektronischen DatenĂŒbertragung. Sie muss es den Finanzbehörden erlauben, jederzeit elektronisch auf die vom Kassensystem erzeugten Daten zugreifen und diese auswerten zu können. Ein Zugriff ist nicht nur in der Gastronomie nötig sondern zusĂ€tzlich auch noch ĂŒberall dort, wo UmsĂ€tze vorwiegend mit Bargeld erwirtschaftet werden. UnterstĂŒtzt die Kasse bis zum Jahreswechsel keine elektronische DatenĂŒbertragung, kann das eine BetriebsprĂŒfung durch das Finanzamt vor Ort nach sich ziehen, was dann in der Regel zur UmsatzschĂ€tzung sowie hohen Steuer- und Strafnachzahlungen fĂŒhrt.

Die Vorreiterrolle Österreich:
Im österreichischen Raum wurde zum 11. Dezember 2015 gemĂ€ĂŸ einer EU-Richtlinie die RKSV (Registrierkassensicherheitsverordnung) durchgesetzt, die zu Teilen auf dem in Deutschland entwickelten und eingesetzten INSIKA Verfahren basisert. In mehreren Punkten weicht sie jedoch hiervon ab. Vornehmlich sind dies jedoch technische Unterschiede der Schnittstelle, den Typ der Smartcard zur Speicherung der Karte sowie weitere Voraussetzungen an das Layout des Kassenbons, der fĂŒr die Transaktion gedruckt werden muss. Österreich nimmt dadurch eine Vorreiterrolle im Bereich der elektronischen Datenauslesung ein und schreibt landesintern vor, dass alle Betriebe, in denen BarumsĂ€tze (inkl. EC, Kreditkarte oder weiteren Zahlungsweisen) von mehr als €7.500,- / Jahr erwirtschaftet werden, zwingend eine Registrierkasse benötigen. So mĂŒssen die Zahlungen zusĂ€tzlich zum bisherigen Bon ebenfalls ĂŒber eine elektronische Schnittstelle abrufbar sein. Was den Bon angeht muss dieser ab 2017 ebenfalls mit einer speziellen Signatur in Form eines QR-Barcodes versehen sein, da auf dem Bonausdruck zwingend die Kassenidentifikationsnummer und Seriennummer des Zertifikats angegeben werden mĂŒssen. Ein Druck in Klartext auf dem Bon macht zum einen von der LĂ€nge der Daten und zum anderen von der fehlenden Relevanz fĂŒr den Kunden, fĂŒr den der Bon ja eigentlich gedruckt wird, keinen Sinn.
Ob somit zusÀtzlich zum Verkaufsanstieg bei Kassensystemen auch ein gesteigerten Verkauf an 2D-Barcodescannern folgt, bleibt abzuwarten.

Ob nun Deutschland oder Österreich - Der Grund fĂŒr diese Schnittstelle ist aus Sicht der Behörden einfach: Der sogenannten Schattenwirtschaft und dem VorbeifĂŒhren von UmsĂ€tzen am Fiskus soll entgĂŒltig ein Riegel vorgeschoben werden. UmsĂ€tze sollen in tatsĂ€chlichen Höhen ans Finanzamt gemeldet werden. Steuern sollen in wirklichen Höhen berechnet werden. Außerdem bewirkt die elektronische Übergabe der Daten im zweiten Schritt durch eine mögliche Personaleinsparung bei den Finanzbehörden eine weitere Kosteneinsparung.

Es wird sich zeigen, was in diesem Zusammenhang die Zukunft bringt. Ob die nötigen Änderungen an Kassensystemen damit abgeschlossen sind bleibt ebenso spannend wie die Frage, ob nun
ein neues Kassensystem vonnöten ist und was dieses alles können muss. Nach aktuellem Stand sollen allerdings noch weitere Änderungen und Verordnungen in den nĂ€chsten Jahren eingefĂŒhrt werden. Über deren Inhalte und EinfĂŒhrungstermine ist derzeit allerdings noch nichts bekannt. Ein entgĂŒltiger Abschluss ist aktuell fĂŒr 2022 geplant. Ob dieser eingehalten werden kann, bleibt offen.

 

Über PULSA:
Die PULSA GmbH mit Sitz im ostwestfĂ€lischen Espelkamp wurde 1993 gegrĂŒndet und hĂ€lt als zertifizierter Partner und Distributor fĂŒhrender Hersteller von Auto-ID- (Automatische Identifikationssysteme) und POS-Systeme (Point-Of-Sale = Kassensysteme) sowie Kiosksystemen (Informationsterminal) und Diginal Signage ihren Kunden ein umfangreiches Sortiment an Produkten und Lösungen bereit.
Der Import von Waren aus Fernost ermöglicht ihr eine interessante Produkt- und Preisgestaltung.
Neben dem Vertrieb gehören unter anderem auch die Beratung, Planung sowie Supportdienstleistungen wie Reparaturen und technischer Service in der hauseigenen Technik zum Firmenangebot.


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