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Etikettiertechnik erleichtert Gerätewartung

Zweidimensionale Codes: mehr Informationen auf weniger Platz

Etikettiertechnik erleichtert Gerätewartung

Die regelmäßige Gerätewartung gemäß den Vorgaben der Berufsgenossenschaft und der Gemeindeunfallkassen bedarf einer genauen, lückenlosen Dokumentation des Lebenslaufs eines jeden Gerätes. Schließlich ist es für den Schutz der Mitarbeiter in den Wehren wichtig, dass stets gut gewartete Geräte zur Verfügung stehen. Die Freiwillige Feuerwehr Schloss Holte-Stukenbrock, Löschzug Stukenbrock, hat diese Verwaltungsarbeiten in ihrem Haus jetzt modernisiert. In diesen Zentralen werden benutzte Schläuche gewaschen und technische Geräte wie Atemschutz aschen und -masken gereinigt, geprüft, gewartet und gefüllt. Die Wartung muss entsprechend den Vorgaben der Feuerunfallkassen und Berufsgenossenschaft sowie der Hersteller erfolgen und ist selbstverständlich genau zu dokumentieren

Auf Softwareseite nutzt die Feuerwehr bereits seit Jahren das Verwaltungsprogramm FWVV, das zum Anlegen der Stammdaten jedem Gerät eine eigene Nummer zuordnet. Diese Nummern sollten nun auf Etiketten gedruckt und auf den Geräten angebracht werden. Um die Nummern später mit einem Lesegerät zu erfassen, sollte jedes Etikett die Nummer als Klarschrift und als Strichcode (Barcode) enthalten. Darüber hinaus war auch gewünscht, den Namen der jeweiligen Feuerwehr aufzubringen, um nach einem Einsatz die Geräte der einzelnen Mannschaften einfacher erkennen zu können. Daniel Kammertöns, der zusammen mit Thorsten Sander und Elmar Fockel die Fahrzeuge und Geräte betreut, setzte sich vorab mit zahlreichen möglichen Hard- und Softwarelösungen auseinander.

Vor der Problematik stand auch Frank Wöhltjen, Kreisschirrmeister und Leiter der FTZ im Landkreis Osterholz nördlich von Bremen. In einem gemeinsamen Pool mit der Kreisstadt und den Gemeinden be nden sich hier rund 800 Atemluft aschen und circa 5.200 Schläuche unterschiedlicher Größen und Längen. Hinzu kommen die gemeindeeigenen Atemschutzmasken. Wöhltjen wünschte sich daher eine einfache Lösung, die zusätzlich auch noch Zeit einsparen sollte. Joachim Horstmann und Heiko Ruthemeier, die neben Frank Wöhltjen ebenfalls zum Wartungsteam der FTZ in Osterholz-Scharmbeck gehören, informierten sich ausgiebig über die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten. Zu den Informationsgesprächen wurden neben der IT-Abteilung auch die Kollegen der Beschaffungs-Abteilung hinzugezogen. Schon früh kristallisierte sich eine Lösung auf der Basis von Klebeetiketten und Barcodes heraus.

2D-Barcodes sparen Platz
Anfangs setzte sich das Team auch mit einer Lösung auf der Basis des klassischen Strichcodes (Barcode) auseinander, kam jedoch zu dem Schluss, dass der Einsatz von 2D-Codes vorteilhafter ist. Der klassische Strichcode ist ein eindimensionaler Balkencode, der mit seinen zahlreichen schwarzen und weißen Strichen stark in die Breite geht. In der Regel ist auf den Geräten jedoch nur wenig Platz. Zusätzlich muss der Mitarbeiter beim Verkleben von Etiketten mit eindimensionalen Codes darauf achten, dass der Code nicht um eine Rundung (Rohr, Schlauch, Ventil usw.) geklebt wird, weil Scanner diesen dann nicht mehr erfassen können. 2D-Codes brauchen hingegen deutlich weniger Platz und enthalten dennoch alle erforderlichen Informationen. Kennzeichneten bislang nur Striche in einer Richtung einen Wert, werden die Daten in einem 2D-Code Daten horizontal und vertikal verschlüsselt. Statt der gewohnten Striche sieht das menschliche Auge ein aus Punkten bestehendes Quadrat. Für den Einsatz auf Ventilen und Verschraubungen, insbesondere an Schlauchkupplungen, sind 2D-Codes somit deutlich besser geeignet.

Bedienerfreundliche Drucker
Neben dem kleinen Code sollte auf jedem Inventar-Etikett auch eine Nummer in Klarschrift sowie das Eigentümer-Kennzeichen gedruckt werden. So entstand nach langen Versuchen ein Etikettenformat von 50 x 20 mm. Für den Druck der Etiketten el die Entscheidung auf den Drucker CL-S703 von Citizen. Wie alle Modelle der Citizen CL-S700-Reihe hat er sich nicht nur wegen seines geringen Platzbedarfs und seiner vielseitigen Anschlussmöglichkeiten bewährt, sondern weil er auch sehr schnell ist und Barcodes und Schriften mit einer Auösung von 300 dpi sehr klein drucken kann. Das robuste Gerät kann unter Windows-Anwendungen ebenso eingesetzt werden, wie auch in programmierten Anwendungen, die in der ZPL- oder Datamax-Programmiersprache geschrieben sind. Ein Wechsel von Etiketten oder Thermotransferfolien ist in weniger als 30 Sekunden erledigt  was nur bei einem Drucker funktioniert, der einfach und praxisnah aufgebaut ist. Zur Installation war ein Techniker des Anbieters vor Ort und stellte die ideale Hitze der Druckkopftemperatur zum Etikettenmaterial sowie zur Harzfolie ein. So wurde sichergestellt, dass die Druckbilder auf den Etiketten widerstandsfähig sind und zahlreichen Belastungen standhalten. Das ist wichtig, da die Etiketten bei jedem Einsatz sehr strapaziert werden. Auch bei der Pege müssen sie resistent gegen Alkohol, Waschbenzin und zahlreiche andere Chemikalien sein. Obwohl es sich bei der Thermotransferfolie um ein Spezialmaterial handelt, können Standardlängen eingesetzt und mit einer Rolle Druckband ca. 15.000 Etiketten gedruckt werden. Da neben Atemschutzgeräten und Geräten auch Feuerwehrschläuche etikettiert werden und jedes Gerät über einen anderen Untergrund verfügt (z. B. Stahl, lackiertes Metall, Kunststoff usw.), entschied sich die Feuerwehr für ein spezielles Kunststoffmaterial mit einem stabilen Kleber.

Komplette Historie auf Knopfdruck
Heute werden an der FTZ in Osterholz-Scharmbeck IT-seitig die Stammdaten zur Historie der einzelnen Geräte vorgehalten. Dazu gehören Informationen, wann das Gerät angeschafft wurde, welche Leistung es hat, über welche Anschlussarten es verfügt, wann die nächste Hauptuntersuchung ist und vieles mehr. Um die Geräte und Bauteile schnell identizieren zu können, erhält jedes Teil eine feste Inventarnummer.

Das Einlesen der 2D-Codes erfolgt per Funkscanner, der automatisch den Code erfasst und dechiffriert. Per Funk gelangen die Daten dann zum Wartungsrechner. Mit dem Funkscanner können sie heute die Barcodes direkt am Fahrzeug in der benachbarten Wartungshalle einlesen und die Daten per Funk zum Rechner übertragen. Erfasst ein Mitarbeiter außerhalb des Funkkreises Daten, speichert das Lesegerät die Nummern so lange, bis eine Übertragung wieder möglich ist. Nach der Übertragung öffnet der Rechner automatisch die entsprechende elektronische Karteikarte. Neben der gesamten Historie des Geräts sieht der Service-Mitarbeiter, wann die letzte Wartung war, welche Feuerwehr mit dem Gerät bislang gearbeitet hat und vieles mehr. Die aktuellen Ergebnisse können unmittelbar online hinzugefügt werden. Mit einem Ausdruck des Prüfberichts wird der gesamte Vorgang dann auch in Papierform dokumentiert. Mittlerweile hat das Team alle Geräte, die im Landkreis unterwegs sind, mit einem 2D-Code auf silbergrauen Spezialetiketten gekennzeichnet. Der anfängliche Wunsch nach einer einfachen Lösung, die Zeit und Aufwand einspart, konnte damit in die Wirklichkeit umgesetzt werden.

 

Über PULSA:
Die PULSA GmbH mit Sitz im ostwestfälischen Espelkamp wurde 1993 gegründet und hält als zertifizierter Partner und Distributor führender Hersteller von Auto-ID- (Automatische Identifikationssysteme) und POS-Systeme (Point-Of-Sale = Kassensysteme) sowie Kiosksystemen (Informationsterminal) und Diginal Signage ihren Kunden ein umfangreiches Sortiment an Produkten und Lösungen bereit.
Der Import von Waren aus Fernost ermöglicht ihr eine interessante Produkt- und Preisgestaltung.
Neben dem Vertrieb gehören unter anderem auch die Beratung, Planung sowie Supportdienstleistungen wie Reparaturen und technischer Service in der hauseigenen Technik zum Firmenangebot.

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